Gedicht-Aufruf einer OGV-lerin- Volksbegehren Artenvielfalt 2019

Vorspann Wissenschaft www.youtube.com/watch

Merkt’s ihr ned, dass irgendwos ned in Ordnung is?
Irgendwos stimmt ned, des is g’wis.

Löwenzahn und Hahnenfuß auf der Wies’n,
mehr Bluma kumma gar ned mehr zum sprießen.

Zuviel Nährstoffe hat der einst fruchtbare Boden,
Insekten, wie Käfer, Schmetterlinge, Biene und Co.  sind weitergezogen.

Wohin fragt man sich? Oder sind sie gar verschwunden?
Auch Vögel, wie die einst zahlreich vertretene Feldlerche, hab ich nicht gefunden.

I kenn Blumawies’n, voll Bluadsdrepfal, Margeriten und Dotterbluma,
I hear im Ohr no die Biena summa und die Käfer brumma.

I kann mi erinnern an lauwärme Nächte, as Hauslicht wia an,
und a Vielzahl an Nachtfalter und andere 6-beinige fliegende Wesen -
wia die vom Licht anzogn worn san.

BIO  - des woa früher Standard auf die HÖf und bei de Leid.
In’d Stod foan, woa a Seltenheit.

Mit Hecken und oide Bam geht ma heidzudog, ned glimpflich um,
Pflegemaßnahme und Verkehrssicherheit , und ihr Leben ist allzuoft schon rum.

Wissen, Forschen, Untersuchen, was hat’s der Menschheit groß gebracht?
Und was haben WIR draus gemacht?

Sehnsucht!...mechd i heid in Eich wecka!
Ihr derfts Eich ned verstecka!

Grillen zirpen, vielleicht sogar a boa Baumriesen,
saubere Bäche und Kaiwal auf der Wies’n,

des ois muas ned Vergangenheit sei,
die Zunkunft gestalten, sei dabei!

Liebe Leid, geht’ von Donnerstag 31. Januar bis Mittwoch 13. Februar
mit Ausweis  in’s Rathaus nei und tragt’s Eich ei!


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