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Berching: Hotel-Post Problematik aus ÖDP-Perspektive

Ein Vorgehen der Stadt, das nicht überzeugt, und viele materielle und finanzielle Ressourcen u.U. verschwendet!?

Im Herbst 2014 hat der Stadtrat für zig-tausend € ein Standort-Gutachten in Auftrag gegeben, das der mögliche Betreiber für das Hotel Post - JuFa (Jugend- u. Familienhotel) - als Vorbedingung gestellt hat.

Das Gutachten war im Herbst 2015 fertig und wenig schmeichelhaft für die Jugend-Infrastruktur der Stadt. Obwohl die Bürger dies Gutachten zu zahlen haben weigert sich der Bürgermeister es zu veröffentlichen.
Es hatte u.a. die sog. Bettenbauten an der Sulz für in der Substanz in Ordnung und sanierungswert eingestuft; dies ist heute für die Stadt unangenehm.
Denn zu dieser Zeit trat der Alternative Investor Amrhein auf; Ziel ein 4-Sterne Hotel.

Von da an wurde umgeschwenkt und von der Stadt ein sog. Verformungsgerechtes Gutachten in Auftrag gegeben als Vorbedingung für die neue Variante bzw. den Denkmalschutz-Zuschüssen.
Beim Konzept Amrhein war der Vorschlag einer Veranstaltungshalle eingebettet, um größere Veranstaltungen durchführen zu können.

Zu Beginn des Jahres hat die Stadt das Hotel Post wieder zum gleichen Preis vom Scheich zurückgekauft und will die Filet-teile an die Amrheins weiterverkaufen; zu einem Bruchteil der Erwerbskosten und deutlich günstiger als selbst das Amrhein-Konzept-Papier.

Das kuriose ist, dass bereits vor dem Verkauf die Ausschreibung des Abrisses der Gebäudeteile erfolgt, die nur bei diesem Konzept überflüssig werden.
Die eingeforderte Bürgerbeteiligung oder wenigstens eine Bürgerversammlung wird ignoriert.

Die Stadt erbringt Vorleistungen (div. Gutachten, voreiliger Abriss, günstigerer Grundstückspreis) von mehr als 1/2 Mio.€.
Und dass bereits jetzt vor dem Verkauf ein Planungsauftrag für alle Bauphasen der sog. Kulturhalle oder besser der eisenreichen Beton-Kultur-Konsum-Schachtel erfolgt, ist für uns nicht nachvollziehbar.
....Kultur-Konsum... deswegen, da im Gegensatz zur Kulturfabrik, wo Kultur entsteht, dort Kultur vermutlich nur noch konsumiert werden kann;
es wird voreilig ein Mio.-schwerer Gefälligkeitsbau initiiert und 100Te€ teuere Planungsaufträge erteilt ohne schlüssigem Nutzungskonzept.
Außerdem ist die Erschließung im Hinterhof Hotel Post alles andere als ausreichend!

Und in Summe handelt die Stadt vorschnell vor dem Kauf-Vertrag und ist damit einer guten Verhandlungsposition beraubt; es entsteht deutlich der Eindruck einer Seilschaft auf Kosten der Bürger!

Stadtrat Josef Neumeyer fordert ein sinnvolles transparentes Vorgehen und Bürgerbeteiligung, er widerspricht dem Vorgehen der Stadt in dieser Form!

 


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