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Stadtrat Josef Neumeyer stimmt 2-mal mit Nein zu den Vorschlägen des Bürgermeisters

Die Vorstellungen - wie sinnvoll mit den Ressourcen umgegangen werden soll - scheinen sehr unterschiedlich; dafür braucht es eine Ökologische ÖDP-Position!

1. bei dem vorgeschlagenen teilweisen barrierearmen Ausbau des Belages des Reichenau- u. Pettenkoferplatz für veranschlagte 2,28 Mio Euro habe ich aus folgenden Gründen dagegen gestimmt:
Es wurde nur die reine Oberflächenbehandlung vorgestellt; es fehlt z.B. eine Abstimmung mit dem Netzbetreiber Bayernwerk.
Die Gemeinde ist für die Daseinsvorsorge z.B. mit lokalem Strom mitverantwortlich.
Es ist zu einfach, wenn der Bürgermeister sagt, da soll sich nachher das Bayernwerk kümmern.
Das Bayernwerk hat keine Probleme nachher Kosten zu produzieren, denn diese können Sie mit 9% Verzinsung auf die Netzentgelte umlegen, die wir Bürger dann zu zahlen haben. Momentan wäre eine Verbesserung des Belags durch die Tore und ein Abschleifen des Kopfsteinpflasters für die Querungen notwendig; und ein größerer Umbau dann sinnvoll, wenn im Untergrund sowieso vieles erneuert werden muss.

2. Auch gegen die Herausnahme von 30ha Fläche aus dem Naturpark Altmühltal habe ich gestimmt.
Wenn konkreter Bedarf z.B. für die Erweiterung der Fa. Schabmüller besteht, habe ich Verständnis!
Wenn aber mit der pauschalen Begründung der Entwicklungsmöglichkeit dies passiert, wie z.B. nördlich der Flachsröste, dann bin ich dagegen.
Wir haben bis dato vielfach Gewerbeflächen verschleudert und z.T. ohne Bauzwang; so ist es oft inzwischen zur subventionierten Geldanlage geworden.
Unser Bürgermeister schein noch nicht begriffen zu haben, dass man nicht pauschal Versiegelung als Entwicklungsmöglichkeit betrachten kann.
Und die Begründung dass mit der hereinnahme von RMD-Flächen z.B. bei Breitenfurt der Naturpark aufgewertet wird, gleicht einem Schildbürgerstreich, denn diese Flächen können eh nicht bebaut werden.


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