Ein historischer Tag für den Arten- und Naturschutz war der 17. Juli.

Große Genugtuung herschte beim ÖDP-Monatstreffen am Donnerstag in Neumarkt:

17% haben sich im Februar für das Artenvielfalt-Volksbegehren eingetragen, das beste Ergebnis .
Am Mittwoch (17.7.) haben sich die Befürworter eines besseren Artenschutzes auch im Landtag durchgesetzt, der in abschließender Lesung das Volksbegehren angenommen hat. Die von der ÖDP gestartete Initiative hat nun ohne Abstriche Gesetzeskraft.  

 „Es ist wirklich ein historischer Tag für den Arten- und Naturschutz in Bayern. Wir haben einen fachlich höchst wirksamen und juristisch unangreifbaren Gesetzentwurf vorgelegt, der sich nun endgültig voll und ganz durchgesetzt hat“, erklärte ÖDP-Kreisvorsitzender Josef Neumeyer „Es wird eine Biotop-Vernetzung geben. Geschützte Uferrandstreifen werden Pflicht, auf einem Teil der Grünlandfläche wird später gemäht, damit Insekten Nahrung finden. Wir können rundum zufrieden sein und werden jetzt natürlich darüber wachen, dass keine Hintertürchen aufgemacht werden“, so Neumeyer.

Leider legen bis dato viele Kommunen noch nicht die notwendige Sensibilität an den Tag, was die Bilder der vergangenen Woche zwischen Berching und Rappersdorf zeigen. Wir hoffen, dass die Sensibilisierung des Landschaftspflegeverbandes als Angebot an die Gemeinden in Zukunft greift.

„Ohne das von der ÖDP gestartete Volksbegehren stünde der Artenschutz nicht so zentral in der politischen Debatte“, erklärte der ÖDP-Kreisvorstand: „Wenn die Meinung der Bevölkerung und das Handeln der Regierung so weit auseinander liegen wie vor unserer Initiative, schlägt die Stunde der direkten Demokratie. Die ÖDP hat ihren außerparlamentarischen Oppositionsauftrag mustergültig erfüllt. Wir sind die wirkungsmächtigste Oppositionspartei in Bayern“.

Daher möchte der Kreisverband Neumarkt der Ökologisch-Demokratischen Partei auch an den Kreistagswahlen im nächsten Jahr teilnehmen;
engagierte Artenschützer und Ökologen sind hierzu eingeladen!

- mit sonnigen Grüßen :-) Josef Neumeyer

Nachtrag vom 20190706: Hallo,

gestern war ich mit dem Radweg von Berching nach Rappersdorf unterwegs.

Es fielen mir folgende Landschaftspflegemassnahmen auf - siehe Bilder im Anhang, die ich gemacht habe.

Beim Mulchen in dieser Art kann keine Kreatur überleben, von Artenschutz ganz zu schweigen;
das gleichen auch keine kleinen alternativen Blühwiesen an der Südbrücke Berching aus.

Es wäre zu wünschen, wenn der Landschaftspflegeverband die entsprechenden Mitarbeiter schulen würde.
Mulchen scheint allgemein hinterfragt werden zu müssen, da ja alle Kreaturen unter die Räder kommen;
in diesem Fall auch noch alles was kreucht u. fleucht am Boden u. im Grabenwasser!?
Und zum Überfluss wird Müll einfach nur zerstreut!?

- mit sonnigen Grüßen :-) Josef Neumeyer


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