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Nicht Energie verschwenden und das Geld der Berchinger verprassen; Energieeffizienz bedenken!?

Durch den ungeheueren Transportaufwand wird deutlich mehr Energie verbraucht und der Wärmepreis vom Berchinger Heizwerk für die 1km entfernte Europahalle wird nach heutigem Stand mind. 13,25Ct/kWh kosten;

dies entspricht zum Vergleich einem Heizölpreis von 1,20€/Liter.

Josef Neumeyer, Energiereferent, hat auf Grund der Daten des Energiekonzepts und des Vorvertrages diesen Wert für die Europahalle errechnet.
Er kommt damit noch auf einen deutlich höheren Wert als Josef Mayer in der Stadtratssitzung geäussert hat (10,3Ct/kWh).
In der Öffentlichkeit wird ein Preis von 5,9Ct/kWh kommuniziert; dies ist nur der netto Arbeitspreis!
Hier kommen noch die MwSt und vor allem die Fixkosten dazu, die bei diesem Konzept - Heizwerk und der langen Leitung - sehr hoch sind.
Bau- u. Anschlußkosten, Grundpreis (Bereitstellungspreis) und Messpreis.
 
Im Energiekonzept 2009, (das ich heute endlich einsehen durfte,) wurden noch verschiedene dezentrale Anlagen vorgeschlagen.
Diese Konzeptumstellung auf das zentrale Heizwerk mit den langen Leitungen hat hohe Wärmeverluste und einen enormen Stromverbrauch zur Folge. Damit ist es weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll; die Energieeffizienz sinkt anstatt zu steigen und
zumal laut Energiekonzept Berching in 20 Jahren noch nicht mal die Chance hat seine Wärmeerzeugung autark zu organisieren.
Berching kann ihren Wärmebedarf demnach nur zu ca. 75% erneuerbar v.a. mit Holz bereitstellen.
Dieser verschwenderische Umgang mit Holz nimmt vielen Haushalten die Umsteigemöglichkeit auf erneuerbare Wärmeerzeugung
 
Was sind die Gründe für so ein vorpreschen der Verwaltung - Abschluß eines Vorvertrages - und einseitiger Begünstigung des zentralen Heizwerkes ohne Alternativen zu diskutieren?
Die Energiereferenten wurden lt. Bürgermeister vergessen mit einzubeziehen.
Der Stadtrat wurde bei diesem Thema nicht vollständig über die eingegangen Verpflichtungen bezgl. Fixkosten informiert.
 
Im Energiekonzept steht auch die Vorbildfunktion bei der Kommune bei der Gebäudesanierung.
Hier wird praktisch jedoch ein erhöhter Energieverbrauch für 20Jahre festgeschrieben:
z.B. für die Europahalle von ca. 200oookWh (20oooLiter Heizöl) pro Jahr um einen Vergleich zu haben.
Beim Energieverbrauch ist leider die Kommune kein Vorbild sondern eher das Gegenteil: Rathaus 20oooL, Schule 60oooL Heizöl
Dies ist nachzulesen im Energiekonzept der Stadt Berching unter www.berching.eu/erneuerbare-energien/
 
Josef Neumeyer hat den Wunsch, dass die Energiereferenten eingebunden werden bevor die Stadt eine solche Entscheidung für mind. 20 Jahre trfft. d.h. dass der Vorvertrag in dieser ungünstigen Form aufgehoben wird, um den Berchingern viel Geld zu ersparen.
Das oft vorgebrachte Argument der regionalen Wertschöpfung darf nicht zur konstruktiven Kritikunfähigkeit führen!

:-) Josef Neumeyer


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