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Windkraftanlagen Ernersdorf + Wackersberg: jetzt schm. Beschwerde

Der Projektant Windpower hatte am 24.1.2014 die Genehmigung von 2 WR im gültigen Windvorranggebiet Berching beantragt. ... Jetzt verliert der Bgm das Ziel Erneuerbare Energien aus dem Auge und reicht Beschwerde ein!

Da vor einem Jahr mit dem Stromtrassenthema auch im Stadtrat die Sympathie für WEA kippte, wurde am 18.2.14 die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans beschlossen mit der Absicht diese und weitere WEA zu blockieren und Berching bat das Landratsamt die Genehmigungsbearbeitung auszusetzen. Ausser diesem Beschluß der Absicht wurde nichts umgesetzt, so dass windpower erfolgreich auf Bearbeitung des Antrags klagte. 

Der alte Stadtrat hatte diesen Flächennutzungsplan vor Jahren verabschiedet ohne sich um das Thema Bürgerwindanlagen und Flächennutzung zu kümmern.

Es wurde inkompetent mehr oder weniger allein den Projektanten überlassen. Diese nutzten ihre Erfahrung/ihren Vorteil auf Kosten der Bürger vor Ort.
Ja der alte Stadtrat hat sogar mit den Projektanten vereinbart, dass der Projektant mit der jetzigen überhöhten Konzessionsabgabe weitere Kabel für künftige Anlagen verbauen darf.

Daher verbietet es sich für mich, jetzt mit einem schmierigen Argument (öffentliches Interesse an seismoligscher Messstation) weiter kostspielige Rechtsstreitigkeiten vom Zaun zu brechen.

Vielmehr sollte mit dem Projektanten eine konstruktiv einvernehmliche Lösung gesucht werden; z.B. eine Befeuerung nur nach Bedarf oder dgl., bevor wir durch den anfechtbaren Konzessionsvertrag Hunderttausende € verlieren.

Vor allem sollte sich die Stadt bemühen ein echtes Bürgerwindrad mitzuorganisieren, dass ein Flächpachtmodell umsetzt und den Bürgern vor Ort primär zu Gute kommt; das schafft mehr Aktzeptanz und ersetzt schmutzigen Strom!

Josef Neumeyer


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