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ÖDP auf Tour

900 km, 22 Städte in 26 Tagen. Das sind die beeindruckenden Kennzahlen der ÖDP-Radtour von München über Nürnberg und Leipzig nach Berlin. Bereits am vierten Tag machte die fitte Gruppe Halt in Neumarkt, um sich am Infostand der ÖDP vor dem Rathaus über die Situation der Radfahrer in der Jurastadt zu informieren..

Ludwig Härteis, der Vorsitzende des ÖDP-Kreisverbandes, begrüßte auch Susanne Witt, die Direktkandidatin der Partei für die Bundestagswahl. Ein weiterer wichtiger Gesprächspartner war Olaf Böttcher, Vorstandsmitglied vom ADFC. Dieser lobte den Fahrradbeauftragten der Stadt für seine guten Ideen, um die Lücken im Radwegenetz zu schließen. Er brauche aber viel mehr Entscheidungskompetenzen, damit er diese Vorschläge auch zügig umsetzen könne.

„Das Rad ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende, die wir als ÖDP entschlossen verwirklichen wollen“, erklärte Susanne Witt. Alle, die vom Auto zum Rad wechseln, verringerten deutlich die Stickoxide und Treibhausgase in der Luft sowie den Lärm. „Wir müssen der Mobilitätswende viel mutiger planen!“, forderte die Direktkandidatin. „Der Straßenraum muss neu verteilt werden. Alle Radfahrer und Fußgänger brauchen mehr Platz in Neumarkt.“

Sie unterstrich weiter: „Für die ÖDP hat die Verkehrssicherheit der Radler oberste Priorität. Immer wieder geraten Radfahrer unverschuldet in brenzlige Situationen.“ Hier hakte Petra Hennecke, die Initiatorin und Teamkapitänin der ÖDP-Radtour, ein und berichtete entrüstet über eine sehr gefährliche Lage, die sich wenige Minuten zuvor in der Oberen Marktstraße ereignet hatte: „Ein Taxi ist mit viel zu hoher Geschwindigkeit ganz knapp an uns vorbeigebraust!“

Etwas gemütlicher ging es abends im Biergarten zu, wo der Austausch mit den ÖDP-Radlern um den Münchner Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Prudlo und den Neumarkter Öko-Demokraten sowie Olaf Böttcher vom ADFC fortgesetzt wurde.

 

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